Willkommen

Wir begrüßen Sie auf unserer Webseite. Sie können sich einen Überblick über das Mediationsverfahren und unsere Spezialisierungen verschaffen.

Unter dem Menüpunkt Kontakt finden Sie die notwendigen Angaben, um den Kontakt mit uns aufzunehmen, sowie ein Kontaktformular zur direkten Kontaktaufnahme.

Das Mediationsverfahren

Mediation ist ein Verfahren, Interessenkonflikte unter der Leitung des Mediators mit den Teilnehmern der Mediation (Medianten) zu lösen. Das Mediationsverfahren ist evaluiert und erprobt. Ziel einer Mediation ist, Lösungen zu finden, die in der Gesamtbetrachtung von Vorteil für jeden der Teilnehmer sind (Win-Win-Situation). Bei unversöhnlich wirkenden Gegensätzen werden Kompromisse erarbeitet, die unter Beachtung fairer Maßstäbe ausgehandelt sind und daher auf Akzeptanz der Teilnehmer stoßen.

Rolle des Mediators

Wir sind fachlich ausgebildet und geschult. Wir vermitteln zwischen den Parteien. Wir sind neutral. Der Mediationsauftrag wird uns von den Parteien gemeinsam erteilt. Wir haben die Interessen aller Teilnehmer vor Augen.

Wir strukturieren den Prozess der Auseinandersetzung. Wir dokumentieren die Mediation und die von den Teilnehmern getroffene Vereinbarung.

Über uns

Susanne Jessel

Susanne Jessel

Dr. jur. Wilfried Schneider

Dr. jur. Wilfried Schneider

Prinzipien der Mediation

Prinzip der Mediation ist Offenheit im Umgang. Eine offene Kommunikation und die gegenseitige Information über die für den Entscheidungsprozess relevanten Tatsachen sind die Grundlage der Lösung des Konflikts. Diese Lösung wird nicht von einer außenstehenden Autorität diktiert, sondern von den Teilnehmern selbst ausgehandelt. Die ausgehandelten Lösungen sind verbindlich. Die Mediation endet in einer vertraglichen Regelung.

Für die Inhalte der Mediation wird zwischen den Teilnehmern und dem Mediator strenge Vertraulichkeit vereinbart. Die Medianten verpflichten sich, sich später nicht auf den Mediator als Zeugen zu berufen. Somit soll den Medianten die Sicherheit gegeben werden, dass Informationen, die in der Mediation zur Verfügung gestellt werden, im Falle des Scheiterns der Mediation in einem späteren Prozess nicht gegen sie gerichtet werden.

Finden bei Aufnahme der Mediation außergerichtliche oder gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen den Medianten statt, werden diese eingestellt, bis das Ergebnis der Mediation feststeht.

Ablauf der Mediation

Vorbesprechung

In der Vorbesprechung informiert sich der Mediator über die Situation der Parteien, sowie über die Erwartungen der Parteien an die Mediation. Es werden die Regeln festgelegt, die im Mediationsverfahren zu beachten sind. Sie werden in einem für den Ablauf des Mediationsverfahrens verbindlichen Kodex festgehalten (siehe Mediationsvertrag). Des Weiteren werden der Zeitplan und die Frage der Kosten geklärt.

Phase 1

Gemeinsam werden die Themen festgelegt, die in der Mediation geklärt werden sollen.

Danach werden unter Anleitung des Mediators die Sachverhalte aufgeklärt und die Unterlagen bestimmt, die im Zuge des Mediationsverfahrens eingesehen werden.

Erforderlichenfalls wird für die Bewertung von Immobilien, im Falle komplizierter steuerrechtlicher, betriebswirtschaftlicher oder finanzrechtlicher Fragen, für die Bewertung von Gesellschaftsanteilen und Unternehmensbeteiligungen ein Sachverständiger hinzugezogen, wenn der für die Entscheidung wesentliche Sachverhalt nur mit speziellem Fachwissen geklärt werden kann und die Teilnehmer sich auf die Einholung eines Sachverständigengutachten und den Gutachter verständigen.

Phase 2

Die Mediation tritt nun in den kreativen Teil ein, der das Mediationsverfahren von einem streitigen Verfahren mit Rechtsanwälten und Gerichten unterscheidet. Die Parteien stellen die Standpunkte dar, die sie in den Konflikten einnehmen. In einem weiteren Schritt werden die hinter den jeweiligen Standpunkten oder Positionen stehenden eigentlichen Interessen der Parteien herausgearbeitet.

Der Wechsel von der Ebene der gegensätzlichen Standpunkte auf die Ebene der sich hinter diesen Standpunkten oder Positionen verbergenden Interessen ist einer der Schlüssel für den Erfolg des Mediationsverfahrens, das bei Kommunikationsbereitschaft der Teilnehmer jeder Auseinandersetzung mit Rechtsanwälten und Gerichten überlegen ist. Denn Interessengegensätze können im Unterschied zu unversöhnlich wirkenden Standpunkten diskutiert, analysiert, bewertet und regelmäßig auch gelöst werden. Die mit dem Paradigmenwechsel verbundene Änderung der Diskussionskultur ist erstaunlich. Über Interessen, auch über entgegengesetzte, kann man reden, über festgelegte Positionen, die man in der Diskussion vertritt, erfahrungsgemäß fast nur streiten.

Phase 3

Es folgt die nächste – höchst kreative – Phase der Mediation: die Lösung der Konflikte. Die Beteiligten offerieren Lösungsmöglichkeiten, die gesammelt werden (Brainstorming und andere Techniken). Jede Lösungsoption kann geäußert werden, ohne sofort bewertet oder verurteilt zu werden. Die Optionen, die für jede der Parteien akzeptabel sind, werden im Licht eines Gesamtkonzepts ausgewählt und bewertet. Hiermit wird die Grundlage für die spätere Einigung geschaffen.

Rechtslage

Die Mediation enthält keine Rechtsberatung.

In schweren Konfliktfällen wird die gesetzliche Lösung des Konflikts als mögliches Lösungsmodell dargestellt, wenn die Teilnehmer die Darstellung der Rechtslage wünschen.

Der Mediator achtet aber zumindest auf rechtliche Formerfordernisse und Voraussetzungen für die rechtliche Wirksamkeit der Vereinbarung, da die Mediation in einen bestandskräftigen Vertrag münden soll.

Kosten der Mediation

Die Vorbesprechung ist kostenfrei. Die Parteien können nach der Vorbesprechung frei entscheiden, ob sie sich zur Mediation entschließen. In der Vorbesprechung wird die Kostenfrage und die Frage, wie die Kosten zwischen den Medianten aufgeteilt werden, abgesprochen.

Wir berechnen für die Mediation den vor Aufnahme der Mediation vereinbarten Stundensatz. Die schriftliche Vor- und Nachbereitung der Mediationssitzungen ist in dem Stundensatz für die einzelne Sitzung enthalten. Den Zeitaufwand für den Entwurf der abschließenden Vereinbarung berechnen wir wieder auf Basis eines vereinbarten Stundensatzes. Um die Kosten transparent zu gestalten, informieren wir die Teilnehmer regelmäßig über die angefallenen und weiter zu erwartenden Kosten.